USK Anif wie aus einem Guss. 4:1 gegen kufstein
Die Partie begann mit einem Paukenschlag. Denn schon in der 8. Minute hätte Philip Scherz nach einem weiten Paß von Zadrazil auf Christoph Hübl und dessen Kopfballverlängerung das 1:0 erzielen können, doch sein Schuß aus spitzem Winkel konnte noch vor der Torlinie zur Ecke geklärt werden. Den nachfolgenden Eckball servierte Michael Blötzeneder ideal auf den Kopf von Sadat Hamzic und dieser ließ dem Kufsteiner Goalie Fabian Steidl keine Abwehrchance. 1:0 für die Heimelf. Eine Schrecksekunde hatten die Anifer in der 12. Minute zu überstehen, denn ein harmlosen Rückpaß von Söhnlein rutschte Torwart Ebner unter der Sohle durch und der Ball trudelte nur Zentimeter am Pfosten vorbei zur Ecke. Aber schon in der 20. Minute war es eine Kopie des 1:0, welche zum zweiten Treffer der Anifer führte. Kapitän Michi Blötzeneder trat einen Eckball von der linken Seite und wiederum war Sadat Hamzic per Kopf zum 2:0 erfolgreich. Kufstein kam in der ersten Halbzeit nur einmal gefährlich vor das Anifer Gehäuse, den Kopfball von Mario Thaler konnte TW Ebner aber entschärfen. Eine weitere Chance von Philip Scherz konnten die Gäste in der 40. Minute gerade noch zur Ecke klären. So ging es mit 2:0 für die Heimelf in die Pause.
Kufstein konnte sich in den 15 Minuten nach der Halbzeitpause ein Übergewicht erspielen und so gelang ihnen auch in der 55. Minute der 1:2 Anschlußtreffer nach einem Freistoß von Gregor Hanel, den der Kufsteiner Thomas Hartl aus 6 m verwertete. Anif war aber in keinster Weise geschockt, denn schon in der 58. Minute hatte Christoph Hübl nach einer Flanke von Blötzeneder das 3:1 auf dem Kopf, doch er vergab aus aussichtsreicher Position. Besser machte er es jedoch in der 60 Minute. Einen Diagonalpaß von Raimund Friedl ließ Simon Sommer auf Hamzic abtropfen und dessen Idealflanke auf den zweiten Pfosten köpfte Chrisoph Hübl überlegt zum 3:1 ein.
Kufstein hätte in der 76. Minute noch den Anschlusstreffer erzielen können, denn nach einem weiten Einwurf von der rechten Seite drehte sich der eingewechselte Stefan Schreder um seinen Gegenspieler herum, sein Schuss aus 10 Metern ging aber um Zentimeter an der langen Ecke des Anifer Gehäuses vorbei. Anifs Torjäger vom Dienst, Philip Scherz, gelang in der 86. Minute sein 15. Saisontreffer. Nach einem langen Pass von Hamzic verlängerte ein Kufsteiner Abwehrbein ideal in den Lauf von Scherz und dieser überlupfte in souveräner Manier den herauseilendern Keeper Steidl zum 4:1. Nach 90 Minuten beendete der sehr gut leitende SR Demirel die Partie.
Alles in allem ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg der Heimmannschaft, die dadurch auch in der Tabelle an den Kufsteinern vorbeiziehen konnten.


